Holzpellets sind unkompliziert zu lagern, wenn ein paar Grundregeln stimmen. Das Wichtigste vorweg: Pellets müssen trocken bleiben, das Lager muss für den Silo-LKW erreichbar und richtig dimensioniert sein. In diesem Ratgeber erfahren Sie, wie viel Platz Sie brauchen, wie Sie Pellets sicher lagern und wann eine Reinigung nötig ist.

Wie groß Ihr Lager sein sollte, hängt vom Jahresbedarf ab. Den ermitteln Sie in Sekunden mit unserem Pellet-Rechner.

Wie groß muss das Pelletlager sein?

Eine Tonne PROFIPELLETS® hat einen Platzbedarf von ca. 1,5 m³ (Schüttdichte ca. 650 kg/m³). Für die Lagergröße rechnen Sie zusätzlich einen Sicherheitsfaktor von 1,3 ein, der den nicht befüllbaren Raum berücksichtigt (Schrägen für die Restentleerung, Freiraum zur Decke):

Größe des Pelletlagers (m³) = Pelletverbrauch (to.) × 1,5 (m³/to.) × 1,3

Alternativ können Sie nach Heizlast rechnen: ca. 0,9 m³ Lagerraum je kW Heizlast. Beide Wege führen zu ähnlichen Werten. Beispiel: Bei 4 t Jahresbedarf ergeben sich rund 8 m³ (4 × 1,5 × 1,3 = 7,8). Ihren persönlichen Jahresbedarf ermitteln Sie mit dem Pellet-Rechner.

Pellets trocken und sicher lagern

Trockenheit:

Feuchtigkeit ist der größte Feind der Pellets. Sie nehmen Wasser leicht auf, quellen dann auf und zerfallen zu Sägemehl, das die Förderung und den Kessel stören kann. Achten Sie deshalb darauf, dass Wände und Boden Ihres Lagers dauerhaft trocken sind. Feuchte Stellen, undichte Rohre oder aufsteigende Nässe haben im Lagerraum nichts zu suchen. Im Zweifel prüfen Sie den Raum schon vor der ersten Befüllung auf mögliche Feuchtequellen.

Sicherheit:

Im Alltag müssen Sie Ihr Pelletlager in der Regel gar nicht betreten, der Betrieb ist unkompliziert und sicher. Falls Sie doch einmal hinein möchten, sorgen ein paar einfache Schritte für ein gutes Gefühl: Lüften Sie vorher gut durch, gehen Sie nicht allein hinein und schalten Sie die Heizung ab, damit die Förderschnecke stillsteht. In den ersten Wochen nach einer Lieferung warten Sie mit dem Betreten am besten noch. Hintergrund: Aus frischen Pellets kann sich etwas Kohlenmonoxid bilden, das beim Lüften einfach entweicht. Ein CO-Warnmelder gibt zusätzliche Sicherheit.

Elektrik:

Im Lagerraum sollten möglichst keine Elektroinstallationen liegen, denn feiner Pelletstaub setzt sich mit der Zeit überall ab. Lassen sich Leitungen, Schalter oder Steckdosen nicht vermeiden, sollten sie staubdicht ausgeführt sein. So verhindern Sie, dass sich Staub an stromführenden Teilen sammelt, und halten den Raum sicher und sauber. Ihr Heizungsbauer berät Sie gern, wie der Lagerraum am besten ausgestattet wird.

Brandschutz: die 6,5-Tonnen-Grenze

Bis zu einer Lagermenge von 6,5 Tonnen gelten in der Regel keine besonderen Brandschutzauflagen. Darüber verlangen die Bauordnungen der Länder meist feuerbeständige Wände und Decken (Klasse F90) sowie eine Brandschutztür (T30). Für ein durchschnittliches Einfamilienhaus bleibt man meist unter dieser Grenze. Im Zweifel gibt Ihnen der Schornsteinfeger oder die Baubehörde Auskunft.

Haltbarkeit und Reinigung des Lagers

Bei trockener Lagerung sind Holzpellets praktisch unbegrenzt haltbar, sie verfallen nicht. Am Boden sammelt sich mit der Zeit Feinanteil (Staub) an. Prüfen Sie das Lager vor jeder Neubefüllung und reinigen Sie es gründlich etwa alle zwei Jahre bzw. nach zwei bis drei Befüllungen. Verklumpte oder feucht gewordene Pellets gehören entsorgt. Weil ENplus-A1-Pellets bei der Anlieferung maximal 1 % Feinanteil aufweisen, fällt dabei meist nur wenig Staub an.

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Der richtige Standort und Zugang für den Silo-LKW

Damit die lose Lieferung reibungslos läuft, muss das Lager gut erreichbar sein:

• Der Einblasstutzen sollte maximal ca. 30 m vom Standplatz des LKW entfernt sein.
• Zufahrt möglichst 3 m breit und 4 m hoch, mit tragfähigem Stellplatz.
• Befüllstutzen in max. 2 m Höhe, mit rund 50 cm Freiraum gegenüber.
• Gegenüber dem Stutzen eine Prallschutzmatte. Sie schützt Pellets vor Bruch und die Wand vor Abrieb.

Unsere eigenen Spezial-Silo-LKWs blasen die losen PROFIPELLETS® staubarm direkt in Ihr Lager ein, mit geprüfter Qualität vom Lager in Büren bis zum Einblasstutzen.

Profipellets im 15 kg Sack kaufen

Lose Lieferung, Sackware oder Big Bag?

Je nach Heizung und Lagermöglichkeit bieten wir drei Bezugsformen:

Lose Lieferung: Für Zentralheizungen liefern wir die Pellets mit unseren Spezial-LKWs staubarm direkt in Ihr Lager.
• Sackware (15 kg): Ideal für Ihren Pelletkaminofen. Handliche 15-kg-Säcke, die Sie bequem selbst nachlegen. Flexibel und ohne festen Lagerraum bevorratbar. Ab Lager Büren oder über einen unserer zahlreichen Vertriebspartner.
• Big Bags (600 / 800 kg): Die preisbewusste Alternative, ab Lager Büren.

Passende Menge und Bezugsform jetzt anfragen.

Häufige Fragen zur Pellet-Lagerung

Als Faustregel planen Sie rund 2 m³ Lagerraum je Tonne Jahresbedarf. Genauer rechnen Sie mit der Formel Pelletverbrauch (to.) × 1,5 (m³ je Tonne) × 1,3, wobei der Faktor 1,3 den nicht befüllbaren Raum berücksichtigt. Alternativ können Sie etwa 0,9 m³ je kW Heizlast ansetzen, beide Wege führen zu ähnlichen Werten. Bei 4 t Jahresbedarf ergeben sich zum Beispiel rund 8 m³. Ihren persönlichen Jahresbedarf ermitteln Sie mit unserem Pellet-Rechner.
Eine Tonne Pellets nimmt rund 1,5 m³ ein, das entspricht einer Schüttdichte von etwa 650 kg je Kubikmeter. Für die Planung Ihres Lagers rechnen Sie zusätzlich einen Zuschlag ein, da ein Raum nie vollständig gefüllt werden kann. In der Praxis sind das rund 2 m³ Lagerraum je Tonne Jahresbedarf.
Bei trockener Lagerung sind Pellets praktisch unbegrenzt haltbar, sie verfallen nicht. Über sehr lange Zeit kann lediglich der Feinanteil, also der Staub, etwas zunehmen. Entscheidend ist allein, dass keine Feuchtigkeit an die Pellets gelangt. Zertifizierte ENplus-A1-Pellets sind dank ihres geringen Abriebs besonders lagerstabil.
Ein Pelletlager ist sehr pflegeleicht. Prüfen Sie es vor jeder Neubefüllung auf Reste und Staub und reinigen Sie es gründlich etwa alle zwei Jahre oder nach zwei bis drei Befüllungen. Verklumpte oder feucht gewordene Pellets entfernen Sie dabei. Weil ENplus-A1-Pellets bei der Anlieferung maximal 1 % Feinanteil aufweisen, fällt ohnehin nur wenig Staub an.